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Pfadfinderei in Zeiten von Corona

Die aktuelle Pandemie hat uns alle schwer getroffen. Besonders in der Jugendarbeit im Allgemeinen und bei den Pfadfindern im Speziellen, wo persönlicher Kontakt und gemeinsame körperliche Aktivitäten traditionell eine große Rolle spielen, sind viele der normalen Aktionen unter den aktuellen Einschränkungen in ihrer gewöhnlichen Form unmöglich geworden.

Dies bedeutet natürlich nicht, dass wir einfach nichts machen und warten, bis sich die Zustände bessern. Die Gruppenstunden finden in allen vier Kinder- und Jugendstufen wie bisher wöchentlich statt, nun allerdings online über Zoom oder Discord anstatt persönlich ins Fort. Während manche Teile der Gruppenstunden auch online ohne große Veränderung stattfinden können, benötigen andere, wie etwa Brett- oder Kartenspiele, eine Anpassung an das neue Medium. Wieder andere Aktivitäten, wie zum Beispiel Geländespiele, selbstverständlich nicht digital überhaupt nicht möglich. Dafür erlaubt die Nutzung von Computern andere Spiele, die in regulären Gruppenstunden nicht möglich wären, etwa Hexball, Scribble.io oder Gartic Phone.


Auch außerhalb der Gruppenstunden finden weiterhin die regulären Aktionen statt, sofern dies möglich ist. So war Ende Januar der Stufenwechsel der Pfadfinder in die Roverstufe, wobei die Übergabe der Stufenlilie und Verteilen des Essens per Post erledigt wurde. Gespielt wurde ein Online-Escape-Room.

Alles in allem haben wir uns mit der Situation arrangiert, aber natürlich fehlt uns trotzdem das persönliche Zusammenkommen. Wir sind allerdings optimistisch, dass zumindest bis zum diesjährigen Sommerlager sich die Umstände ausreichend gebessert haben, damit dieses wieder wie früher stattfinden kann.